Montag, 30. Juli 2012

Très chic: Traditionelle Bols zum Frühstück

Ob Müsli oder Milchkaffee: Am liebsten aus der französischen Schale!

So gerne ich auch Latte Macchiatos trinke, am liebsten ist mir doch der klassische Milchkaffee in der Schale. Die schönsten französischen Bols habe ich in Saint Tropez gesehen. Doch auch beim praktischen Internet-Shopping lassen sich die traditionellen Kaffeeschälchen finden. Zum Beispiel bei Lennertz.

 
Die Bols wurden schon im 18. Jahrhundert erfunden. 
Bis heute entstehen sie im Gussverfahren. Dafür wird Schlicker in eine Gipsform gegossen. In der Mitte bleibt er flüssig und wenn diese sozusagen überflüssige Masse abgeschöpft wird, bleibt ein hohler Rohling in der Form zurück.Dieser Rohling wird bei Bedarf nachbearbeitet und dann gebrannt. Jetzt ist der sogenannte "Biscuit" fertig. Nach der Glasur geht es an die Dekoration. Und hier existieren zwei verschiedene Techniken: Pochoir oder Schiebedruckverfahren.

Pochoir: Eine Messingschablone wird über die Schale gestülpt. Mit der Hand sprüht man vorsichtig die Farbe auf. So entstehen interessante Übergänge mit Mustern und jeder Bol ist ein Unikat. Anschließend werden die Schalen erneut gebrannt. Danach folgt die transparente Glasur, die in einem weiteren Brennvorgang aushärten kann.

Schiebedruckverfahren: Auf ein Spezialpapier wird das Dekorbild gedruckt und danach lackiert. Das Bild wird dazu ausgeschnitten, kurz in Wasser gelegt und danach auf die Schale gedrückt. Auch hier folgen zwei Glasurbrände. Erst verschmilzt das Bild mit dem glasierten Biscuit und dann erhält die Schale auch hier zum Schutz des Dekors eine transparente Glasur, die wieder gebrannt wird.


Und weil sie so hübsch sind,
hier noch eine traditionelle Schale von Lennertz :-)



Auch Müsli, Kakao, Tee, Joghurt und Obst macht sich gut in der Schale. Oder man nutzt sie zum Servieren von Dips, Gebäck, Nüssen oder Schokolade.

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